Was bedeu­tet die Zins­si­tua­ti­on für unse­re Alters­ver­sor­gung?

Ein Pro­blem, das nahe­zu jeden von uns betrifft und zu dem ich kei­nen ken­ne, der für sich eine befrie­di­gen­de Lösung gefun­den hat:

Alters­ver­sor­gung in Ver­bin­dung mit der seit Jah­ren andau­ern­den Nied­rig­zins­pha­se.

In kei­nem ande­ren Ver­si­che­rungs­be­reich erken­ne ich soviel Hilf­lo­sig­keit, die sich in Ver­drän­gung aus­drückt. Es ist nicht typisch deutsch, sich in der Geld­an­la­ge auf Risi­ko ein­zu­las­sen. Und da liegt schon der Kern des Pro­blems. Es ist heu­te nahe­zu unmög­lich mit klas­si­schen, risi­ko­lo­sen Alters­vor­sor­ge­pro­duk­ten eine aus­kömm­li­che Ren­te auf­zu­bau­en.

Also was tun?

Wir brau­chen die eier­le­gen­de Woll­milch­sau! Und jetzt die bit­te­re Erkennt­nis: Es gibt sie nicht!

Lei­der, so fürch­te ich, glau­ben vie­le die eier­le­gen­de Woll­milch­sau gefun­den zu haben. Zumin­dest erzäh­len das vie­le Lebens­ver­si­che­rer, das glaubt dann der Ver­trieb, und letzt­end­lich glaubt es der Ver­brau­cher.

Aus­ufern­de Kos­ten, feh­len­de Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Kapi­tal­an­la­ge, erschre­ckend nied­ri­ge Ren­ten­zu­sa­gen auf das gebil­de­te Kapi­tal!

Und wer jetzt Bahn­hof ver­steht, dem soll­ten die Alarm­glo­cken ange­hen.

Wie fin­de ich das rich­ti­ge Pro­dukt?

Viel­leicht hast du es schon. Älte­re Ver­trä­ge bie­ten sehr häu­fig Vor­tei­le, die mit Neu­ab­schlüs­sen nicht mehr zu erzie­len sind. Der höhe­re Rech­nungs­zins der Ver­gan­gen­heit hat in der Regel nicht nur Ein­fluss auf die Kapi­tal­an­la­ge, son­dern auch auf die Höhe Ren­ten­zu­sa­gen.

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Martin Schulz hat 1991 die Ausbildung zum Versicherungskaufmann abgeschlossen. Anschließend war acht Jahre im angestellten Außendienst und als Führungskraft für einen großen deutschen Versicherer tätig. 1999 gründete er sein eigenes Maklerunternehmen, über das mehr als 2000 Kunden betreut werden.

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